Das Wahrzeichen der Prager Burg , der größte und bedeutendste Dom Prags sowie geistiges Symbol des tschechischen Staates ist der den Heiligen Veit, Wenzel und Adalbert geweihte Dom (Katedrála sv.Víta, Václava a Vojtěcha), kurz St. Veitsdom genannt.
Der heute gotische Dom ist bereits die dritte, an dieser Stelle erbaute Kirche – zunächst stand hier eine romanische Rotunde, später eine aus drei Schiffen bestehende Basilika. Im Jahre 1344 veranlasste Karl IV. den Bau eines gotischen Domes. Die Bauarbeiten erstreckte sich über fast 600 Jahre, im Jahre 1929 wurde der Dom feierlich geweiht.
Die Galerie des Domturms bietet Besuchern einen phantastischen Blick auf den Dom, die Prager Burg u nd ganz Prag.
Königsgruft
Vor dem Hauptaltar befindet sich das Königsmausoleum und darunter, im Souterrain des Domes die Königsgruft.
St.-Wenzelskapelle
Kultisches Zentrum des Domes ist die herrlich geschmückte St.-Wenzelskapelle mit dem Grab des Hl. Wenzels, dem Patron des Landes Böhmen.
Neben Gottesdiensten spielten sich hier auch die Krönungen böhmischer Könige und Königinnen ab. Hier werden die böhmischen Kronjuwelen aus reinem Gold, reich verziert mit Edelsteinen und Perlen aufbewahrTipps für Sie: die St.-Wenzelskrone (1346), das Königliche Zepter und der Reichsapfel (aus dem 16.Jh.).
St.-Wenzelskrone
Die St.-Wenzelskrone aus 21- und 22-karätigem Gold wiegt fast 2,5 kg und wird von 96 ungeschliffenen Edelsteinen geschmückt. Der Rubin in der böhmischen Krone ist der größte, zu Schmuck verarbeitete Rubin der Welt. Die St.-Wenzelskrone zieren 6 der 9 größten Saphire dieses Planeten. Die höchste Stelle der Krone nimmt ein Saphirkreuz ein, in dem ein Dorn eingeschlossen ist, der angeblich aus Christi Dornenkrone stammt.
Das Kleinod ließ Karl IV., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, anlässlich seiner feierlichen Krönung zum König Böhmens anfertigen. Der Legende nach muss derjenige, der sie sich unbefugt aufsetzt, mit dem Tod dafür bezahlen.