In der Mitte des 13. Jahrunderts ist Litomyšl zur Stadt erhoben worden, einhundert Jahre später nahm die Bedeutung der Stadt in Folge der Gründung des zweiten Bistums in Böhmen um ein Beträchtliches zu. Für das Stadtbild ist der längliche, straßenähnliche Marktplatz charakteristisch, der von historischen Bürgerhäusern gesäumt wird. Das von soliden Steinmetzarbeiten geschmückte Renaissancehaus „Zu den Rittern“ wird als das wertvollste von ihnen bezeichnet. Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Piaristenkirche der Auffindung des Hl. Kreuzes und das repräsentative, im Renaissancestil gehaltene Stadtschloss, einer der wertvollsten Schlossbauten in Böhmen, gelten als Wahrzeichen der Stadt. Zu Ehren des aus Litomyšl gebürtigen großen tschechischen Komponisten Bedrich Smetana wird im Schosshof alljährlich das Opernfestival „Smetanas Litomyšl“ und „Smetanas Litomyšl der Jugend“ veranstaltet. Beim PORTMONEUM handelt es sich um das Museum des originellen Schriftstellers und Malers Josef Váchal. In der Stadt kann des Weiteren eine klassische Kopiensammlung antiker Plastiken besichtigt werden.


