Jičín

Zurück zur Übersicht


Bei der im malerischen Böhmischen Paradies gelegenen Stadt Jičín handelte es sich zunächst um eine Ansiedlung mit vorwiegend gezimmerten Häusern. Am Anfang des des 17. Jahrunderts begann Herzog Albrecht von Waldstein sein großangelegtes Konzept zu verwirklichen: In Jičín wurden nicht nur viele steinerne Häuser gebaut, sondern nach einem ambiziösen Projekt italienischer Architekten entstanden ein im Barock gehaltenes Schloss mit Loggia, die Dechanatskirche sowie ein Gebäudekomplex des Jesuitenordens. Das Stadtor Valdická brána gilt als das Wahrzeichen von Jičín. Das heutige, vom Klassizismus geprägte Bild der Stadt und des Schlosses geht auf einen Neuaufbau nach dem verheerenden Großbrand von 1768 zurück.