Hradec Králové

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Bei Hradec Králové handelt es sich um die älteste Stadtgründung in Böhmen, ihre erste urkundliche Erwähnung bezieht sich auf das Jahr 1225. Im Mittelalter spielte die Stadt, an deren  Stelle sich zuvor eine slawische Ansiedlung befunden hatte, als Witwensitz der böhmischen Königinnen eine wichtige Rolle. Aus dem 14. Jahrhundert ist die aus Ziegelstein gebaute Heilig-Geist-Kirche erhalten geblieben, der mit ihr benachbarte Weiße Trum stamt aus dem 16. Jahrhundert. Im Barock verwandelte sich Königgrätz in eine ausgedehnte Militärfestung. Nachdem die Festung aufgehoben wurde und ihre Mauern gesschleift, begann für Hradec Králové ein neues Zeitalter, dem es sein modernes, neuzeitliches Antlitz zu verdanken hat. In der Stadt wirkten führende Architekten der tschechischen Moderne wie Jan Kotěra (Gebäude des Ostböhmischen Museums) und Josef Gočár (Gebäude des J. K. Tyl-Theaters). Hradec Králové ist Sitz des Kreishauptmanns und seiner Behörde.