Třebíč – Basilika vom heiligen Prokop und jüdische Stadt

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Třebíč ist als eine Stadt außerordentlich wertvoller sakraler Denkmäler bekannt; am berühmtesten von ihnen ist die romanisch-gotische Basilika des heiligen Prokop aus dem 13. Jahrhundert.

Schon im Mittelalter bildete sich in Třebíč eine bedeutende jüdische Kommunität heraus, die Stadt wurde immer mehr als eines der Zentren jüdischer Kultur in Mähren betrachtet. Die in einem bemerkenswerten Zustand erhalten gebliebene jüdische Stadt von Třebíč stellt nach wie vor ein wertvolles Zeugnis des Zusammenlebens zwischen den Juden und den Christen dar, ein Zustand, dem durch den nationalsozialistischen Holocaust während des Zweiten Weltkrieges ein Ende gesetzt wurde. Zum einmaligen jüdischen Viertel von Třebíč gehören trotzdem über 120 Wohnhäuser sowie auch weitere Gebäude, in denen früher die jüdischen Institutionen - das Rathaus, die Schule, das Rabbinat und das Armeinhaus - untergebracht waren. Die Hintere Synagoge beherberrgt eine Exposition aus der Geschichte des Ghettos von Třebíč, außerdem werden dort Ausstellungen, Konzerte, Versammlungen und Seminare veranstaltet. In der Vorderen Synagoge befindet sich heute ein Gebetraum der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche. Der jüdische Friedhof mit annähernd 3000 Grabsteinen stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Dort finden nach wie vor Begräbnisse statt.

Třebíč ist als eine Stadt außerordentlich wertvoller sakraler Denkmäler bekannt; am berühmtesten von ihnen ist die romanisch-gotische Basilika des heiligen Prokop. Mit dem Bau der ursprünglich der Jungfrau Maria geweihten Abteikirche wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen; die Kirche sollte einen Bestandteil des 1101 gegründeten Třebíčer Benediktinerklosters bilden. Im Jahre 1468 wurde die Basilika aber im Laufe der Belagerung der Stadt durch ungarische Truppen unter Matthias Corvinus schwer in Mitleidenschaft gezogen. In den nachfolgenden zwei Jahrhunderten wurde sie zu profanen Zwecken genutzt und musste als Pferdestall, Getreidespeicher und Bierlager dienen. In der Zeitspanne 1725-1731 wurde sie unter der Leitung des Archiekten František Maximilian Kaňka erneuert, dem hl. Prokop geweiht und aufs Neue sakralen Zwecken übergeben. Zu ihren wertvollsten Teilen zählen die Krypta mit einer im Originalzustand erhaltenen, über 700 Jahre alten Deckenausschalung, das steinerne Kreuzgewölbe im Presbyterium, die Rosette im Ostteil der Apsis und das Nordportal, eine herausragende Steinmetzarbeit. Bei der gegenwärtigen Innenraumgestaltung der Basilika handelt es sich um ein Werk des Architekten Kamil Hilbert aus den Jahren 1924-1935. Heute  Das beherbergt das ehemalige Klostergebäude das Westböhmische Museum und dessen ausgedehnte Sammlungen (Weihnachtskrippen, Moldavite, Pfeifen; regionale Kultur).

In der Vergangenheit gehörte Třebíč zu bedeutenden Zentren jüdischer Kultur in Mähren. Die in einem bemerkenswerten Zustand erhalten gebliebene jüdische Stadt von Třebíč stellt nach wie vor ein wertvolles Zeugnis des Zusammenlebens zwischen den Juden und den Christen dar, ein Zustand, dem durch den nationalsozialistischen Holocaust während des Zweiten Weltkrieges ein Ende gesetzt wurde. Das einmalige jüdische Viertel von Třebíč mit seinen dicht nebeneinander stehenden  Häusern, winkligen Gässchen, gewölbten Durchgängen und romantischen kleinen Plätzen bezieht trotzdem über 120 Wohnhäuser sowie auch weitere Gebäude ein, in denen früher die jüdischen Institutionen - das Rathaus, die Schule, das Rabbinat und das Armeinhaus - untergebracht waren. Die Hintere Synagoge hat eine komplexe Rekonstruktion durchgemacht; in ihren Innenräumen sind wertvolle Wandmalereien vom Anfang des 18. Jahrhunderts erhalten geblieben. Die Synagoge beherberrgt eine Exposition aus der Geschichte des Ghettos von Třebíč, und es werden dort Ausstellungen, Konzerte, Versammlungen und Seminare veranstaltet. In der Vorderen Synagoege befindet sich heute ein Gebetraum der Tscchechoslowakischen Hussitischen Kirche.

Der ursprüngliche jüdische Friedhof von Třebíč befand sich vom frühen Mittelalter an unweit des Benediktinerklosters. Während einer Belagerung der Stadt im Jahre 1468 wurde er jedoch zerstört und im 17. Jahrhundert an den Nordhang des Hügels Hrádek übertragen. An die 3000 Grabsteine, von denen der älteste aus dem Jahr 1625 stammt, befinden sich in einem Park mit hohen Bäumen und einer unwiederholbaren gehemnisvollen Stimmung. Einen Bestandteil des Friedhofs bildet der aus dem Jahr 1903 stammende Zeremoniensaal mit einem einmalig erhaltenen Interieur aus dem Jahr 1903. Dort finden nach wie vor Begräbniszeremonien nach alten jüdischen Bräuchen statt. Obwohl der jüdische Friedhof der mährischen Stadt in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts liquidiert werden sollte, konnte er am Ende gerettet und sukzessive erneuert werden. Heute zählt er zu den am besten erhaltenen und den bestgepflegten jüdischen Friedhöfen in der Tschechischen Republik.