Die Tschechische Republik ist eines von wenigen Ländern weltweit mit einer außerordentlich hohen Konzentration an Burgen, Schlössern und UNESCO-Denkmälern in ihrem Gebiet, deren Großteil zumindest teilweise für behinderte Besucher eingerichtet ist. Damit auch behinderte Besucher die Schönheit der Sehenswürdigkeiten bewundern können, werden z.B. in Český Krumlov/ Krumau oder in Třebíč/ Trebitsch (UNESCO-Denkmäler) Sonderaktionen für sie veranstaltet, bei denen ihnen diese einzigartigen Kleinode des Weltkulturerbes zugänglich gemacht werden.
Das Schlossareal in Český Krumlov (UNESCO) sowie weitere lokale Sehenswürdigkeiten, Museen und Galerien können bequem im September besichtigt werden, wenn der Tag mit Behinderung – Tag ohne Barrieren stattfindet. Dank den technischen Voraussetzungen (provisorische Rampen, Plattformlifte, Treppenlifte, provisorische Hubbühnen), einem Info- und Assistenzservice (Assistenten für Rollstuhlfahrer, Begleitung für Sehbehinderte, Dolmetscher in die Zeichensprache für Taubstumme) und deutlichen Ermäßigungen kommen Sie dorthin, wo es für Sie unter normalen Bedingungen nicht möglich ist. Darüber hinaus erwarten Sie zahlreiche Rahmenveranstaltungen einschließlich spezieller „Tastführungen“ für sehbehinderte Besucher (z.B. in der Galerie International Art Studio, im Regionalmuseum, Märchenhaus und in der Stadt selbst) oder unvergessliche Fahrten auf der Elbe.
Einen Monat später, im Oktober, sollten Sie nach Třebíč aufbrechen, wo sie dank der Aktion Offene Sehenswürdigkeiten – offene Herzen bequem weitere UNESCO-Denkmäler besichtigen können: die St. Prokopbasilika, die Hintere Synagoge u.a. Provisorische Auffahrtsrampen und spezielle Heber für Rollstuhlfahrer ermöglichen Ihnen einen behindertengerechten Zugang zu allen Räumlichkeiten dieser architektonischen Unikate.


