Skigebiet Příčná (Querberg) in Zuckmantel (Zlaté Hory, übersetzt Goldene Berge)

22. 5. 2014

Ausgezeichnetes Skilaufen in einer Landschaft, die nach Gold klingt!

Zuckmantel entstand als Bergwerkssiedlung an Goldwäschereien, die sich entlang der Bäche vom Příčná hora bis zur unweiten polnischen Grenze ziehen. Bereisen Sie eine märchenhafte Landschaft, wo sich bis heute glänzende Stücke des seltenen Metalls finden lassen, und entdecken Sie die hiesigen neuzeitlichen touristischen Schätze! Einer von ihnen ist das Skigebiet.

Auf Ski auf den Spuren der Goldgräber

Das Skigebiet Příčná liegt im  Altvatergebirge (Jeseníky), südlich von der Stadt Zuckmantel (Zlaté Hory) an den Nordhängen des Příčný vrch (Querberg) (975 m). Dank eines modernen Vierer-Sessellifts und einer breiten Abfahrt können Sie hier anstatt in langen Schlangen anzustehen ausgezeichnet Skilaufen.

Die Oberfläche der 1 270 m langen Abfahrtspiste wird beschneit und regelmäßig hergerichtet, es fehlt auch keine Beleuchtung für das Abendlaufen. Im Skigebiet steht eine Ausleihe für Skiausrüstung, eine Skischule, ein Imbiss und soziale Einrichtungen zur Verfügung. Bei der Talstation der Seilbahn finden Sie ein Kindergelände mit einem eigenständigen Lift.

Im Sommer durch die Goldenen Berge

Bei der Sicht auf eine ausführliche Wanderkarte stellen Sie fest, dass der Querberg an vielen Stellen mit Stollen aus Golderz durchzogen ist. Bei der Bergstation der Seilbahn auf den Zámecký vrch (702 m) entdecken Sie den Torso der Burg Edlštejn, früher die mächtigste und am meisten ausgebaute mittelalterliche Festung im Altvatergebirge. Bis in die heutigen Tage haben sich von der Burg nur die Fundamente der Bollwerke, die Ruine des runden Turms, Reste der Eckbastionen, Gräben und Wälle erhalten.

Im Sommer können Sie Roller und geländegängige Dreiräder ausleihen und entweder so die Hänge und Waldwege durchfahren, wo im Winter die Langläufer laufen, oder sich weiter ins Tal begeben. Das Leben der früheren Goldgräber lernen Sie im Freilichtmuseum der Golderzmühlen des so genannten Tals der vergessenen Stollen (Údolí ztracených štol) kennen. Besichtigen Sie hier einen funktionsfähigen Nachbau einer mittelalterlichen Golderzmühle und eines Pochwerks, gehen Sie über den Naturlehrpfad und letztendlich können Sie auf eigene Faust versuchen, Gold zu waschen.

Und wohin weiter?

Zu den weiteren einladenden Orten gehört die Bischofskoppe (Biskupská kupa), der älteste Aussichtsturm aus Stein im Altvatergebirge, und der Wallfahrtsort mit der Kirche der Jungfrau Mariahilf. Ein Besuch lohnt auch von Rejvíz (Reihwiesen) , einer der schönsten Gemeinden des Altvatergebirges, das auf einer Hochebene zwischen den Zlaté Hory und dem Altvatergebirge. Bei der gleichnamigen Pension, die für ihre geschnitzten Stühle mit Porträts hiesiger Altansässiger berühmt ist, beginnt der Naturlehrpfad zum Großen Moossee inmitten von Mooren, der zauberhaftesten Ecke der Natur im Altvatergebirge. Die Schlusspartie des Weges führt über einen attraktiven hölzernen Fußweg, der dieses Naturschutzgebiet vor Beschädigung schützt.

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