Skigebiet Horní Mísečky – Medvědín in Špindlerův Mlýn (Spindlermühle)

25. 9. 2013

Im Sommer perfektes Skilaufen, im Sommer ausgezeichnete Wandertouren sowie Ausflüge auf dem Rad!

Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) ist das bekannteste Gebirgszentrum in Tschechien und gehört gleichzeitig zu den am meisten besuchten Orten des Riesengebirges. So wie woanders gibt es hier einige Gebiete und Skizentren. Zu den bekanntesten gehören Svatý Petr und Medvědín, das mit einer Seilbahn mit dem Gebiet Horní Mísečky verbunden ist.

Mit der Seilbahn auf die Gipfel der Berge

Auf den Gipfel des Medvědín (1 235 m), eine Erhebung über dem Zusammenfluss der Elebe mit der Weißen Elbe nordwestlich von Spindlermühle, transportiert Sie ein moderner Vierer-Sessellift. Er ist das ganze Jahr in Betrieb; im Winter transportiert er Skifahrer an den Anfang der Abfahrts- und Langlaufstrecken, in der Sommersaison nutzen ihn Radfahrer mit Fahrrädern.

Im Winter führen vom Gipfel des Medvědín mehrere Abfahrten verschiedener Schwierigkeitsstufen mit einer 1 km langen schwarzen Abfahrt mit einer Überhöhung von 280 m an der Spitze. Familien mit kleineren Kindern und weniger erfahrene Skifahrer haben die sonnigen Hänge über Horní Mísečky gern. Es stehen hier mehrere Skilifte und gut hergerichtete Abfahrten zur Verfügung, Snowboardfahrern dient ein  Snowpark mit einem eigenen Lift. Die Langlauftrassen in Horní Mísečky sind ein Ausgangspunkt für Kammtouren mit wunderschönen Aussichten auf das Riesengebirge. Für die kleinsten Skiläufer ist dann der Kinderskipark neben der unteren Station des Hauptlifts.

Über Bergkämme zu Fuss sowie auf dem Rad

Ähnlich wie im Winter für die Langläufer ist der Gipfel des Medvědín während des Rest des Jahres ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für Wander- und Radausflüge über die Kämme des Riesengebirges. Es eröffnen sich von hier wunderschöne Aussichten auf das Bergmassiv mit dem höchsten Berg der Tschechischen Republik – der Sněžka (Schneekoppe) (1 062 m), über Zlaté návrší kommen Sie dann einfach zum Pančavský- und  Elbwasserfall, zur Elbbaude (Labská bouda) und zur Elbquelle sowie zu den Schneelöchern (Sněžné jamy) an der tschechisch-polnischen Grenze.

Ungefähr in der Hälfte des Weges steht die Vrbata-Baude. Bei ihr entdecken Sie den Grabhügel von B. Hanč und V. Vrbata, deren Geschichte eine Saga des tschechischen Skifahrens wurde. Diese beiden Männer erfroren im März 1913 bei einem Skirennen über fünfzig Kilometer, wo sie ein unerwarteter Schneesturm überraschte.

Und was weiter?

Überlegen Sie, was Sie noch in Spindlermühle probieren und erleben können? Sie haben unzählige Möglichkeiten! Ob es Sommer oder Winter ist, Liebhaber des Wassers und von Wellnessprozeduren können in das hiesige Schwimmbad gehen. Sie finden hier auch eine ganzjährig geöffnete Rodelbahn, direkt neben ihr entdecken Sie dann einen Kletterpark. Dort wo im Winter Skifahrer und Rodler fahren, können Sie im Sommer auf geländegängigen Rollern  und auf Quads fahren, zu den beliebten Adrelaninerlebnissen gehört auch eine Überfahrt an einem hohen Seil an der Staumauer des Labská-Stausee entlang. Mit Kindern können Sie sich auf einen Ausflug mit einem Ausflugszug begeben oder den Mlynář-Pfad  durchlaufen. Die alle nicht anspruchsvollen Spaziergänge beginnen im Stadtpark am rechten Ufer der Elbe, gegenüber dem Hotel Savoy.

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