Radroute Jihlava – Třebíč

Cycling
22. 5. 2014

Treten Sie ordentlich in die Pedalen auf dem Radwanderweg Jihlava – Třebíč – Raabs!

Wie kann man am besten die zauberhafte Landschaft der Region Vysočina und deren architektonische Schätze erleben? Natürlich vom Fahrradsattel aus! Falls auch Sie gern Fahrrad fahren und Ihren Urlaub aktiv verbringen, Spaß haben und etwas lernen möchten, sind Sie auf dem Fahrradweg, der die größten Städte der Region Vysočina, Jihlava (Iglau) und Třebíč (Trebitsch), mit dem österreichischen Städtchen Raabs an der Thaya verbindet, goldrichtig! Es erwarten Sie 130 Kilometer gekennzeichneter Wege, die es Ihnen ermöglichen, die Geschichte der Städte und prächtigen Schlösser zu entdecken, dichte Wälder und blühende Wiesen zu durchqueren und eines der tschechischen UNESCO-Denkmäler zu besichtigen.

Der Radwanderweg führt vorwiegend durch das Tal des Flusses Jihlava und ist bis auf einige wenige Steigungen bequem zu befahren. Falls Ihnen dennoch die Kräfte ausgehen sollten, können Sie problemlos vom Rad auf den Zug umsteigen. Der Radweg führt nämlich parallel zu Eisenbahnschienen. Er ist daher sowohl für erwachsene Radfahrer, als auch für Familien mit Kindern geeignet.

Hoch hinauf und in den Zoo

Ihr Fahrradabenteuer könnte etwa in der Stadt Jihlava beginnen – der größten Stadt der Region Vysočina, die dank ihre Silberminen im Mittelalter ihre Blütezeit hatte. Im städtischen Museum erfahren Sie, wie die Stadt damals aussah und wie schwer die Förderung dieses kostbaren Edelmetalls war. Zu Ihrem Besuch sollte auch unbedingt ein Spaziergang durch den historischen Stadtkern mit seinen schönen Bürgerhäusern gehören. Steigen Sie auf den Kirchturm der St.-Jakobus-Kirche oder auf das Wahrzeichen der Stadt, das Muttergottestor (Brána Matky Boží), hinauf. Und im städtischen Zoo mit seinen vielen exotischen Tierarten können Sie einen herrlichen Nachmittag erleben.

Einer der tschechischen UNESCO-Schätze

Der Radwanderweg führt durch eine hügelige Landschaft am Fluss Jihlava entlang und durch die Städte Luka nad Jihlavou und Přibyslavice bis nach Třebíč. Hier lohnt es sich, vom Rad abzusteigen, denn die Stadt hat ein beeindruckendes, erhaltenes jüdisches Viertel zu bieten – das einzige jüdische Denkmal außerhalb Israels, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde. Bemerkenswert ist auch die Basilika des heiligen Prokop.

Zauberhafte Schlösser

Mögen Sie prächtige, von herrlichen Gärten umgebene Adelssitze? Dann empfiehlt sich ein Besuch einer weiteren Sehenswürdigkeit an der Strecke des Radwanderwegs: des Schlosses in Jaroměřice nad Rokytnou (Jarmeritz), das zu den größten Barockbauten Europas gehört. Dessen Park lädt zum Entspannen im Schatten der hohen Bäume und blühenden Sträucher ein. Weinliebhaber kommen in der hiesigen Vinothek auf ihre Kosten. Aber auch ein Stückchen weiter, in Moravské Budějovice (Mährisch Budwitz) und in Jemnice (Jamnitz) warten weitere prächtige Schlösser. Der letzte Streckenabschnitt des Radwanderwegs bringt Sie über die tschechische Grenze in die österreichische Stadt Raabs an der Thaya, über der ein wunderschönes mittelalterliches Schloss thront.

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