Prager Frühling

Česká filharmonie
12. 5. 2014 - 3. 6. 2014

69. Jahrgang des bedeutendsten Prager Festivals der klassischen Musik mit reicher internationaler Beteiligung.

Der PRAGER FRÜHLING 2014 – der 69. Jahrgang des bedeutendsten Festivals klassischer Musik in der Tschechischen Republik mit vielfältiger internationaler Besetzung – bringt Ihnen in diesem Jahr 51 Konzerte in 17 Konzertsälen in Prag und begrüßt an die 130 Orchester, Kammerensembles und Solisten. Zum Festival gehört ebenfalls eine Reihe spezieller Projekte zum „Jahr der tschechischen Musik".

Im Jahr 2014 begrüßt das Festival Stars wie: Lang Lang, Daniil Trifonow (Gewinner des internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs 2011 und des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs 2011), Julia Fischer („Künstlerin des Jahres 2007“ der renommierten britischen Musikzeitschrift  Gramophone und „Instrumentalistin des Jahres 2009“ des MIDEM Classical Award),  Andreas Scholl (der erste Countertenor, der bei der berühmten The Last Night of the Proms in London aufgetreten ist), Violeta Urmana (Solistin der Metropolitan Opera in New York), Les Arts Florissants, The Hilliard Ensemble (die letzte Möglichkeit, dieses Ensemble in Prag zu hören), Simona Houda Šaturová, Roman Rabinovich (Gewinner des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs 2008) und viele andere.

Liebhaber der Kammermusik erfreut sicher das "Wochenende tschechischer Kammermusik", das am letzten Maiwochenende 11 Kammerkonzerte in attraktiven, für die Öffentlichkeit oft unzugänglichen Prager Konzertsälen anbietet. Die Schirmherrschaft über dieses Wochenende übernahmen die Schauspielerin Hana Maciuchová, Mons. Václav Malý und Prof. Cyril Höschl.

Das Festival Prager Frühling entstand 1946. Bei seiner Gründung standen im ersten Nachkriegsjahr der große tschechische Dirigent und künstlerischer Leiter der Tschechischen Philharmonie Rafael Kubelík, der Pianist Rudolf Firkušný und der Präsident Edvard Beneš. Seitdem nahmen hervorragende Solisten, Sänger und Dirigenten am Festival teil. 1946 und 1947 absolvierte hier sein europäisches Debüt der später hoch anerkannte Dirigent und Komponist Leonard Bernstein. Aus Russland kamen alljährlich auch der Violinvirtuose Dawid Oistrach, der Pianist Swjatoslaw Richter und der Cellist Mstislaw Rostropowitsch, Gewinner des internationalen Wettbewerbs junger Talente, der im Rahmen des Festivals schon seit dessen zweiten Jahrgang 1947 stattfindet.

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