Žleby

29. 4. 2013

Der Graf orientierte sich beim Umbau seiner Burg im neugotischen Stil am gefl ügelten Wort „My home is my castle“ (Mein Heim ist meine Burg).

Er trug prächtige Antiquitäten aus ganz Europa zusammen: Möbel, Bilder, Teppiche, Geschirr, Glas, historische Waff en bis hin zu den kleinsten Kleinigkeiten. Er versuchte auf seinem Schloss zwar das Mittelalter wieder zu beleben, weshalb er zum Beispiel in einer Ritterrüstung durch sein Schloss spazierte, dennoch wollte er auf die modernen Errungenschaften nicht verzichten.

Warum sich ein Besuch lohnt

Der romantische und fast ein wenig verschrobene Vincent Karl von Auersperg ließ sich von der altenglischen Tradition inspirieren und baute sein Schloss im 19. Jahrhundert zu einer Ritterburg um, die sehr an die Burgen aus den Werken des Dichters Sir Walter Scott erinnert.

Es bieten sich zwei Besichtigungsrouten an, auf denen man nicht nur die luxuriösen Gemächer, das Schlosstheater, den Aussichtsturm und die Waff enkammer mit einer der größten Waff ensammlungen in Europa samt eines geharnischten Ritters auf seinem Pferd entdecken kann. Sondern man erhält auch einen interessanten Einblick in die bemerkenswerte und für damalige Verhältnisse hochmoderne Küche, in geschickt eingerichtete sanitäre Einrichtungen, sowie in das unterirdische Labyrinth.

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