Der St.-Veits-Dom

Prag – der St.-Veits-Dom
22. 7. 2013

Erleben Sie die gotische Pracht einer der schönsten Kathedralen Europas

Die größte, die bedeutendste, die schönste. Die gotische Kathedrale auf der Prager Burg, der St.-Veits-Dom, ist ein Ort vieler Superlative. Vor allem aber ist der St.-Veits-Dom ein geistiges Symbol der tschechischen Nation und ein Ort, an dem die größten Herrscher der böhmischen Geschichte ruhen. Erleben Sie die Geschichte dieses faszinierenden architektonischen Werks – es ist einer der bedeutendsten Dome Europas.

Das heutige Erscheinungsbild der Kathedrale ist das Ergebnis einer mehr als 1000-jährigen Entwicklung. An ihrer Stelle stand nämlich bereits im 10. Jahrhundert eine romanische Rundkapelle. Das Fundament der heutigen Kathedrale legte jedoch im Jahre 1344 der böhmische König und römische Kaiser Karl IV., der sich von monumentalen französischen Kirchenbauten inspirieren ließ. Der Bau wurde erst im Jahre 1929 beendet, genau 1000 Jahre nach dem Tod des Patrons der Tschechen, des heiligen Wenzel.

Unmittelbar wenn Sie das Innere der Kathedrale betreten, weht Sie der Hauch der Geschichte an. Mächtige Säulen stützen das Gewölbe. Zwischen ihnen strahlt in Regenbogenfarben die Nachmittagssonne durch die herrlich verzierten Bleiglasfenster. Von unglaublicher Pracht ist der bedeutendste Teil der Kathedrale, die herrliche Kapelle des heiligen Wenzel. Dort sind – hinter sieben Schlössern – die böhmischen Krönungsinsignien von unschätzbarem Wert aufbewahrt. In der Kathedrale befinden sich auch die Gruften von fünf Heiligen und Königen, von Fürsten und Erzbischöfen. Von besonderer Bedeutung sind die Ruhestätten des heiligen Johannes von Nepomuk und Karls IV. Am Ende Ihres Besuchs sollten Sie noch auf den Südturm steigen, der Ihnen einen fantastischen Blick auf das Panorama einer der schönsten Städte der Welt bietet.

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