Die Karlsbrücke mit ihren Brückentürmen

Die Karlsbrücke
17. 6. 2014

Entdecken Sie die Romantik der Karlsbrücke

Die berühmte Karlsbrücke fasziniert seit jeher Maler, Fotografen und Dichter, die ihr mit ihren Werken die Ehre erweisen. Denn wenn das erste Tageslicht früh morgens auf die kühlen Pflastersteine der Brücke trifft und die beiden mächtigen gotischen Türme in ihr Licht hüllt, gibt es keinen romantischeren Ort auf dieser Erde. Es verwundert daher auch nicht, dass die mit zahlreichen barocken Statuen verzierte Karlsbrücke, von welcher aus man einen wunderschönen Ausblick auf die Prager Burg hat, als einer der schönsten Orte Europas gilt.

Eine der vielen Legenden, die sich um die Brücke ranken, besagt, dass der böhmische König und römische Kaiser Karl IV. den Bau der Karlsbrücke 1357, am 9.7.um genau 5:31 Uhr beginnen ließ – angeblich wegen der günstigen Konstellation von Sonne und Saturn und wegen der Besonderheit dieses Datums, das ausschließlich aus aneinandergereihten ungeraden Zahlen in der Zahlenfolge von 1 bis 9 besteht. Vielleicht ist es genau diese magische Zahlenkombination 1-3-5-7-9-7-5-3-1, die für die Widerstandskraft und Stattlichkeit der Brücke verantwortlich ist, wofür sie von Millionen von Besuchern aus der ganzen Welt bewundert wird. Eine andere Legende besagt, dass beim Bau der Brücke Eier, Wein und Milch dem Mörtel beigemischt wurden, um sie unzerstörbar zu machen.

Eine barocke Galerie unter freiem Himmel

Die Karlsbrücke ist sowohl von der Altstadt, als auch von der Kleinseite aus zugänglich. Die Altstadt wird vom eleganten Altstädter Brückenturm bewacht, der dank seiner steinernen Verzierungen zu den schönsten Türmen der Welt gehört. Vom Turm aus hat man eine herrliche Aussicht auf die 516 Meter lange Brücke und das Panorama der Stadt mit ihren hundert Türmen. Gleich hinter dem Altstädter Brückenturm erwartet Sie eine einzigartige barocke Galerie unter freiem Himmel.

Nehmen Sie ein bisschen Glück mit nach Hause

Von den 30 Skulpturen der Karlsbrücke sticht eine besonders heraus: die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Wer das Bronzerelief am Sockel der Statue berührt, dem wird reichlich Glück beschert! Diese Statue steht hier nicht zufällig: der heilige Johannes von Nepomuk wurde nämlich von der Karlsbrücke in die Moldau geworfen. Der Legende nach musste er sterben, weil er das Beichtgeheimnis nicht verletzen und dem König nicht verraten wollte, was dessen Frau ihm gebeichtet hatte. Dafür wurde er gefoltert und hingerichtet. Am Ende der Brücke stehen die beiden Kleinseitner Brückentürme, die jedes Jahr von Millionen von Touristen fotografiert werden.

Morgendlicher Spaziergang zum Rhythmus von Jazzmusik

Am besten kann man diese schönste mittelalterliche Brücke der Welt im Morgengrauen genießen, denn dann hat man sie ganz für sich allein. Nach und nach kommen dann die ersten Straßenmusiker, Maler und Verkäufer kunstvoller Souvenirs. Früh morgens lässt sich die besondere Stimmung dieser gotischen Brücke, die schon seit über 650 Jahren beide Ufer der Moldau miteinander verbindet, am besten einfangen.

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