Manětín

29. 4. 2013

Seine unverwechselbare Atmosphäre verdankt das Schloss den Statuen, die in der ganzen Stadt verstreut sind und die sogar die Bundesstraße nach Pilsen säumen.

Die steinernen Statuen der Heiligen, Giganten, der Allegorien auf die Elemente sowie die menschlichen Charaktereigenschaften blicken von ihren Sockeln im Schloss, auf dem Friedhof, von der Brunnenmitte herunter und von der Terrasse in die Schloss-Fenster. Die Bildhauer-Tradition entstand Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Schloss, als die Schlossherren einen ortsansässigen Bildhauer in die Lehre nach Prag zum berühmten Johann Brokoff schickten.

Warum sich ein Besuch lohnt

Das Städtchen bildet mit dem Schloss einzigartiges harmonisches Ganzes, dem man den Namen „barockes Schmuckstück Westböhmens“ gab. Nach einem verheerenden Brand Anfang des 18. Jahrhunderts beauftragte Graf Lažanský für die umfassende Restaurierung seines Adelssitzes führende Künstler der böhmischen Spätbarockzeit.

Bei der Besichtigung kann man das Leben auf dem Schloss zur Zeit der Familie Lažanský entdecken. Zu sehen ist auch eine Bilder-Reihe bestehend aus 13 Werken, die die eingeheiratete Marie Gabriela malen ließ.

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