Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie für nur 100 Kronen vom tschechoslowakischen Wanderverein gekauft, und wird seitdem bis heute schrittweise renoviert.
Warum sich ein Besuch lohnt
Die Mauern dieser Burg, die zu den massivsten der Tschechischen Republik gehört, spiegeln sieben Jahrhunderte böhmischer Geschichte wider. Seit dem 14. Jahrhundert hielt die auf einem Felsvorsprung zwischen zwei Hügeln erbaute Burg den Angriff en stand und kontrollierte die nahe gelegenen Silberminen und Handelswege, die sich durch das Sázava-Tal an der Grenze zwischen dem Königreich Böhmen und der Markgrafschaft Mähren wandten.
Die Besichtigung dieser massiven Mittelalterburg lohnt sich nicht nur wegen der wunderschönen Aussicht auf die umliegende Landschaft, sondern auch aufgrund des Labyrinths an unterirdischen Gängen.