Jánský Vrch

3. 5. 2013

600 Jahre lang gehörte das Schloss mit seinen ausgedehnten Ländereien dem Bistum im polnischen Breslau.

Die Breslauer Bischöfe und Erzbischöfe verwandelten die mittelalterliche Burg allmählich in ein monumentales Barockschloss, das sie als Sommersitz nutzten, und zu Ehren ihres Patrons Johannes des Täufers benannten sie es in Jánský Vrch (Johannesberg) um.

Warum sich ein Besuch lohnt

Das Schloss auf einem felsigen Hügel über der Stadt fast an der Grenze zu Polen war jahrelang Zentrum der Bildung und Kultur im nördlichsten Zipfel Mährens. Es sticht auch durch ungewöhnliche technische Raritäten hervor: bereits zur Zeit der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert gab es hier Leitungswasser und in den Jahren 1906−1932 wurden die Interieurs und der Haupthof mit Gaslüstern und -lampen beleuchtet.

Interessante Bereicherung der Besichtigung der wertvollen Interieurs ist die größte ausgestellte Sammlung von Pfeifen und anderes Raucherbedarfs in der Tschechischen Republik. Eine selbständige Straße stellt den Wirtschaftsbackground des Schlosses vor.

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