Svatý Hostýn

Svatý Hostýn – die Mariä-Himmelfahrt-Basilika
22. 7. 2013

Wallfahrtsstimmung auf dem Svatý Hostýn!

Die großartige Wallfahrtskirche auf dem hohen Hügel Svatý Hostýn (Hostein) im Herzen der Hosteiner Berge ist der meistbesuchte Wallfahrtsort in der Tschechischen Republik. Jedes Jahr kommen Tausende. Es sind Touristen und Teilnehmer der ostmährischen Pilgerfahrten. So finden Sie hier bescheidene Pilgerunterkünfte, aber auch einen schönen Kreuzgang, einen Aussichtsturm und sogar ein Windkraftwerk.

Die Wallfahrtstradition an diesem Ort entstand aufgrund eines Wunders, das mit der Jungfrau Maria verbunden ist. Die Legende erzählt, dass sich die Menschen hier im 13. Jahrhundert vor dem Ansturm der Tataren versteckten. Sie litten jedoch an Wassermangel und beteten daher zur Mutter Gottes. Daraufhin sei aus der Erde ein Quell getreten und ein gewaltiges Gewitter habe die Tataren zum Rückzug gezwungen.

Ein Zentrum der Geistlichkeit mitten in der Natur

Die Basilika bildet mit ihrem Doppelturm und der Kuppel ein organisches Ganzes mit der Landschaft. Beim Besuch werden Sie dem Interieur ihr Augenmerk schenken, aber auch der Westfassade, die mit dem Mosaik der Madonna von Hostein geschmückt ist, das aus 260.000 kleinen Glasstückchen zusammengesetzt ist, die extra aus Italien eingeführt wurden. Von der Basilika aus gelangen Sie in den Kreuzgang des Architekten Dušan Jurkovič. An dreizehn Punkten finden Sie dreizehn hübsche Kapellen in einem durch die walachischen Volkskunst beeinflussten Jugendstil. Weitere Bauten dieses Baustils finden Sie beispielsweise im größten mährischen Kurbad Luhačovice oder in Pustevny in den Beskiden.

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