Romanischer Stil

13. 2. 2014

Haben Sie romanische Architektur gern? Lernen Sie die schönsten romanischen Rotunden, Basiliken und Paläste in Tschechien kennen!

Robuste Bauwerke mit starken Wänden, Innenbereiche mit einfachen Gewölben, kleine sowie verbundene Fester - das sind die Kennzeichen des romanischen Stils. In Tschechien haben sich aus diesen Zeiten vor allem Kirchenbauten, also Kloster, Kirchen, Basiliken und Rotunden, die Ruinen einiger Burgen und die Fundamente von Stadthäusern erhalten.

Durch Prag zu romanischen Basiliken und Rotunden

Auf dem Gelände der Prager Burg  entdecken Sie die dreischiffige Basilika des Hl. Georg, dessen weißer Turm aus sorgfältig bearbeiteten Tonmergelquadern entscheidend in die Silhouette des Burgkomplexes eingreift. Sie kommen hier mit einer Eintrittskarte in die Nationalgalerie hinein, die hier eine ständige Ausstellung der bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts ausstellt.

In Prag und Umgebung haben sich auch mehrere Rotunden erhalten. Die älteste ist die Rotunde des Hl. Kreuzes in der Straße Karolina Světlá in der Altstadt. In der Straße Na Rybníčku in der Neustadt finden Sie die Rotunde des Hl. Longinus, auf dem Vyšehrad steht die Rotunde des Hl. Martin. Auf dem Sagenberg Říp (Sankt Georgsberg) finden Sie die Rotunde des Hl. Georg.

Mittelalterliche Malereien und ein Bischofspalast

Eine romanische Gestaltung haben auch eine Reihe von Klosterkathedralen, zum Beispiel in Teplá (Tepl) sowie in Milevsko (Mühlhausen). Eine außergewöhnliche Verzierung verbirgt sich im Innenbereich der romanischen Rotunde der Hl. Katharina im Burggelände in Znojmo (Znajm). Die romanischen Malereien vom Ende des 11. Jahrhunderts beinhalten biblische Motive und die Genealogien der ersten böhmischen Herrscher.

In Olomouc (Olmütz) neben der Kathedrale des Hl. Wenzels entdecken Sie das Diözesanmuseum. Besuchen Sie bei einer Besichtigung die Reste des romanischen Bischofspalastes, von dem die West- und Nordwand mit einer Reihe von zusammengesetzten romanischen Fenstern erhalten sind. Eine interessante und ungewöhnliche Sehenswürdigkeit sind die Kratzmalereien von Tieren und Aufschriften an der Leibung der romanischen Fenster. Sie haben Schüler der Kathedralenschule im zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts geschaffen und verraten, dass die Schuljugend sich die Langeweile in der Schule schon ganze Jahrhunderte in ähnlicher Weise verkürzt.

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