In der Tschechischen Republik gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die weltweit einzigartig sind. Vor allem der Kubismus nimmt eine herausragende Stellung ein. Bei Ihrem Bummel durch Prag können Sie eine künstlerische Stilrichtungen vom Anfang des 20. Jahrhunderts sehen, die nur hier ihren Weg von der Leinwand des Künstlers auf das Reißbrett des Architekten gefunden hat. Verharren Sie für eine Weile, beobachten Sie das Spiel von Licht und Schatten auf den kubistischen Fassaden und genießen Sie den Blick auf absolut einzigartige Bauten, die ein weiteres Kapitel der Prager Architekturgeschichte schrieben.
Das vielleicht schönste Beispiel für den tschechischen Kubismus ist das Haus zur Schwarzen Mutter Gottes in der Altstadt, das durch seine scharfen Umrisse elegant das Ensemble der anderen historischen Gebäude ergänzt. Im Gebäude finden Sie die Galerie Kubista. Mit einem Schlag stehen Sie in einer charmanten Welt aus Möbeln, Büchern, Schmuck und Postkarten aus einer Zeit, als der Kubismus geradezu ein Modetrend wurde. Kubistische Kleinode können Sie sich aber auch kaufen und zwar im unweit gelegenen Geschäft Modernista. Bei Ihren Bummeln durch Prag sollten Sie aber auch die anderen bedeutenden Gebäude dieser Stilrichtung nicht auslassen. Sie finden sie zum Beispiel unterhalb des Hügels Vyšehrad oder bei Můstek, wo es einen wunderschönen versteckten Winkel mit einer kubistischen Lampe gibt.
Falls Sie über die tschechische Ausprägung dieses Architekturstils mehr erfahren wollen, dann sollten Sie den Messepalast besuchen, wo Sie eine außerordentlich wertvolle Ausstellung finden. Zwischen den Gemälden von Emil Filla oder den Zeichnungen und Modellen der Gebäude von Josef Gočár begreifen Sie am besten, was den einzigartigen Stil dieser Kunstrichtung ausmacht.